Dekonstruktion Schrift

Im Rahmen eines Stipendiums durfte ich zur Kinderschrift forschen und gestalten. Besonders fasziniert hat mich der Moment zwischen Zeichnen und Schreiben.
Der Konstruktion von Formen. Dem Moment, in dem eine Form zum Buchstaben wird. Entstanden ist eine Sammlung an Schriftzeichen von Vorschulkindern aus unterschiedlichsten Jahrzehnten.

Die Arbeit ist in drei Objekte aufgeteilt und
beleuchtet Schrift aus drei Perspektiven.

Eine Sammlung von Handschriften, von Kinderschriften, ersten Schreibversuchen des eigenen Namens, welche den Moment zwischen Zeichnung, Konstruktion und lesbarem Buchstaben zeigt und wertschätzt.

Das erste Objekt beschäftigt sich mit der Frage: Wofür steht diese Form? Es setzt sich damit auseinander, wie eine Form zum Zeichen wird, zum Symbol wird, erkannt wird, gelesen wird. Ein theoretischer Teil.

Das zweite Objekt fragt: Woraus besteht diese Form? und schaut genauer hin, beobachtet, zerlegt und zeigt woraus diese Form besteht. Die Sammlung selbst.

Das dritte Objekt: Wie fühlt sich diese Form an? erweitert die Wahrnehmung vom Sehen zum Fühlen und erlaubt eine tastende Auseinandersetzung mit der Form.

Konzept & Gestaltung Svenja Münster
Fotos Martin Hensel

Dekonstruktion Schrift wurde gefördert durch ein Arbeitsstipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt und der Kloster Bergesche Stiftung. Im Zeitraum von Februar bis Juli 2026.

https://www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de/stipendiat/svenja-muenster/?stipendiatenansicht=bild

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